Arbeitnehmer verlieren mit der Zeit oft die Motivation im Job und müssen sich tagtäglich erneut überwinden, zur Arbeit zu gehen. Laut unserer Working Life-Studie wird das Phänomen Work-Life-Balance immer mehr zu einem Drahtseilakt. Immer weniger Deutsche schreiten tagtäglich mit echter Freude ins Büro.

Die Ursachen dafür können vielfältig sein, doch eine Veränderung dieser Situation liegt in Ihrer Hand. Wecken Sie Ihre Motivation und haben Sie wieder Freude an der Arbeit. Wie das funktioniert, verraten Ihnen die nachfolgenden Tipps.

Ursachen für den Motivationsverlust erkennen

Ein Verlust Ihrer Freude an der Arbeit kann vielfältige Ursachen haben, zum Beispiel:

  • Belastungen durch stetig hohen Termindruck

  • häufige Kritik durch Vorgesetzte

  • unzufriedene Kunden

  • Disharmonien im Kollegenkreis

  • fehlende Aufstiegschancen

  • Unterforderung

  • Perfektionismus

  • mangelnde Anerkennung der eigenen Leistungen

Wenn Sie erkennen, worauf der Verlust Ihrer Motivation zurückzuführen ist, werden Ihnen Veränderungen für mehr Zufriedenheit im Job leichter fallen. Lediglich eine von Beginn an falsche Berufswahl führt auf Dauer zu Unzufriedenheit. Ist das der Fall, sollten Sie über eine Weiterbildung oder eine neue Ausbildung nachdenken.

Unzufrieden durch Unterforderung

Ständige Unterforderung verursacht bei vielen Arbeitnehmern Unzufriedenheit im Job. Ein sogenannter Bore-out kann sich auf die Arbeitsquantität, insbesondere aber auf die Arbeitsqualität beziehen und führt langfristig zu Langeweile und Freiraum für Grübeleien über die negative Situation.

Eine wichtige Voraussetzung für Motivation und Zufriedenheit im Beruf ist das Streben nach Erfolg und einer stetigen Weiterentwicklung. Ein Job, der Ihnen das nicht ermöglicht, wird Ihnen zwangsläufig die Freude an der Arbeit nehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Chef und erklären Sie ihm, dass Sie nicht ausgelastet sind. Bitten Sie ihn um neue oder zusätzliche Aufgaben oder werden Sie selbst aktiv und unterstützen Sie Kollegen bei der Erledigung ihrer Projekte. Durch Engagement und positive Arbeitsergebnisse wecken Sie auch auf diese Weise die Aufmerksamkeit Ihrer Vorgesetzten.

Motivationsverlust durch Veränderungen

Sind Sie plötzlich demotiviert, obwohl Sie früher Freude an der Arbeit hatten, können kürzlich erfolgte Veränderungen dafür verantwortlich sein. Hat sich Ihr Aufgabenbereich verändert oder stellt ein neuer Vorgesetzter andere Anforderungen an Sie, sollten Sie auch darüber mit Ihrem Chef reden. Neben der Möglichkeit, um ein neues Arbeitsgebiet zu bitten, kann auch ein gut ausgearbeiteter Vorschlag zur Umstrukturierung Ihren Chef überzeugen.

Die Freude an der Arbeit wiederentdecken

Das Gefühl der Unzufriedenheit im Job können Sie auch bekämpfen, indem Sie sich daran erinnern, warum Sie sich einmal für diesen Job entschieden haben. Im Berufsalltag geraten die Vorzüge manchmal in Vergessenheit. Bestehen die positiven Kriterien nach wie vor, sollten Sie sich darauf besinnen, und Sie werden die Freude an Ihrer Arbeit zurückgewinnen. Überhöhte Ansprüche an die eigenen Leistungen führen auf Dauer zu Überforderung und Frustration.

Erkennen Sie auch kleinere Erfolge wieder an und erlauben Sie sich auch einmal einen schlechten Tag, denn niemand geht jeden Tag mit derselben Freude zur Arbeit.

Entdecken Sie  unsere Vorschläge, Ihre Motivation zurückzugewinnen, indem Sie sich beruflich weiterentwickeln.

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