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Michael Page Gehaltsstudie Engineering & Manufacturing 2013/2014

 
Arbeitnehmer im Süden Deutschlands verdienen besser als der Norden
Das deutschlandweite Durchschnittsgehalt ohne Zulagen liegt bei knapp 73.000 Euro
 
Düsseldorf, 14. Mai 2013 - Engineering & Manufacturing: Die produzierende Branche im technischen und naturwissenschaftlichen Sektor erfreut sich nahezu der Vollbeschäftigung und bietet guten Chancen für Berufseinsteiger und Berufswechsler. Die international erfolgreiche Personalberatung Michael Page gibt mit der Gehaltsstudie Engineering & Manufacturing eine geografische, funktionelle und branchenorientierte Übersicht über marktübliche Gehälter, Zusatzleistungen und berufliche Perspektiven in der Branche.
 
Die Studie unterscheidet in ihren Ergebnissen zwischen Alter der Arbeitnehmer und Unternehmensgröße. Nicht berücksichtigt wird eine Analyse hinsichtlich des Geschlechts, da der Anteil weiblicher Teilnehmer zu gering ist, um eine valide Aussage treffen zu können. Die Stichproben resultieren aus Erfahrungswerten, die die Personalberater des Unternehmens an den sechs deutschen Standorten von Michael Page in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München im Zeitraum von Mitte bis Ende 2012 zusammengetragen haben.
 
Generell sind Gehaltszahlungen im Ingenieurwesen stark branchenabhängig. Zudem zeigen sich deutliche geografische Unterschiede. Das Fixgehalt im deutschlandweiten Schnitt liegt bei knapp 73.000 Euro. Durchschnittlich zahlen Unternehmen im Ingenieurwesen Zusatzleistungen von bis zu 33 Prozent, in Summe ergibt sich daraus ein individuelles Gehaltspaket von etwa 97.000 Euro p.a. Bei der Betrachtung der Branchen zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede. In der Elektro- und Energietechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau werden inklusive Zusatzleistungen Gehälter von bis zu knapp 100.000 Euro gezahlt. Am unteren Ende der Gehaltsschiene liegt dabei die Pharmaindustrie mit 86.800 Euro p.a. (inklusive Zulagen).
„Der Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften im technischnaturwissenschaftlichen Umfeld hat sich letztendlich nicht nur als krisensicher erwiesen – der Arbeitsmarkt deutscher Ingenieure liegt darüber hinaus seit Mitte 2011 bei Vollbeschäftigung“, so Nils Richter, Executive Director bei Michael Page.
 
Desweiteren zeigt die Gehaltsstudie ein starkes regionales Gefälle. So weisen Süd- und Ostdeutschland einen Gehaltsunterschied von 17,3 Prozent auf. Die meisten Kandidaten (über 30 Prozent), kommen aus dem Süden und arbeiten im Maschinen- und Anlagebau.
 
Auch die Unternehmensgröße spielt bei der Höhe des Gehalts nach wie vor eine tragende Rolle. Große Unternehmen zahlen bis zu 11 Prozent mehr als kleine und mittlere Unternehmen. Je nach Funktionsbereich steigen die Fixgehälter von durchschnittlich 57.000 Euro auf 106.000 Euro. Ein Ingenieur verdient in einem großen Unternehmen beispielsweise 7,3 Prozent mehr als eine identisch qualifizierte Person im Mittelstand.
 
Neben Region, Unternehmensgröße und Branche ist auch das Alter ein relevanter Baustein bei der Höhe und  Zusammensetzung des Gehalts. Der größte Gehaltsanstieg in Höhe von 28 % ist im Alter von 30 bis 49 Jahren zu erwarten.
„Nun müssen in einem nächsten Schritt Wege gefunden werden, mehr weibliche Fachkräfte für die Branche zu begeistern. Ihr Anteil stagniert allerdings seit Jahren“, so Richter abschließend.
 
Link zur Studie:
 
Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH:
Michael Page ist eine Marke der PageGroup. Das britische Mutterunternehmen Michael Page International plc. wurde 1976 in London gegründet und agiert als börsennotierte Aktiengesellschaft seit 2001. Die PageGroup ist in 34 Ländern mit 164 Büros vertreten. Kernkompetenz des Unternehmens ist die Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften. Der Hauptsitz in Deutschland ist Düsseldorf. In Deutschland ist die PageGroup mit den drei Marken Michael Page, Page Personnel und Page Executive vertreten.