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Coaching, Mentoring & Co.: Karriere mit gleichen Chancen

 
Wie Unternehmen Gender Balance zielgerichtet fördern können und gleichzeitig davon profitieren
 
Düsseldorf, 06. Oktober 2015: Chancengleichheit ist im Berufsleben häufig noch Zukunftsmusik. Solange Frauen in vielen Bereichen bei gleicher Qualifikation deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, ist diese Ungleichheit sogar bezifferbar. Gleichzeitig stoßen die meisten Frauen im Laufe ihrer Karriere an die „gläserne Decke“, den Punkt, ab dem eine Beförderung immer schwieriger wird. Dass dies auch anders geht und wie Unternehmen von aktiven Förderprogrammen für Frauen profitieren können, erläutert Esther Roman, Regional HR Director Continental Europe bei der Personalberatung PageGroup.
 
„Bei der PageGroup in Frankreich haben wir mit nahezu 50 Prozent den höchsten prozentualen Anteil von Frauen in Managerpositionen in Europa. Seit nahezu zehn Jahren engagieren sich die französischen Kollegen für die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Vielfalt und Mentoring. In Deutschland sind wir noch nicht so weit. Wir haben aber Maßnahmen eingeführt und sind auf einem guten Weg dahin“, sagt Esther Roman. Insgesamt sind deutsche Unternehmen durchaus recht gut aufgestellt: Rund 81 Prozent bieten bereits heute flexible Arbeitszeit-Modelle und Life-Balance-Angebote an. Knapp die Hälfte hat Angebote zur Unterstützung von Alleinerziehenden bzw. für mehr Familienfreundlichkeit im Repertoire [1] – Maßnahmen, von denen vor allem Frauen profitieren und die dadurch die Gender Balance fördern. 
 
„Dennoch gibt es Luft nach oben“, konstatiert Roman. „Und es lohnt sich für Unternehmen, hier zu investieren. Denn Gender Balance ist für Organisationen funktional und ökonomisch sinnvoll, verfügen diese doch über eine größere Bandbreite an Kompetenzen. Damit sind sie besser gerüstet, um in einem komplexen Umfeld die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Dass sich gelebte Chancengleichheit auszahlt, zeigen auch die Ergebnisse der PageGroup Diversity Management Survey: Knapp 55 Prozent der Unternehmen bestätigen, dass sie die Synergieeffekte zwischen Mitarbeitern steigern konnten. 50 Prozent bezeichnen besseres Teamwork als einen Erfolg. Ebenfalls etwas mehr als die Hälfte verbuchen eine stärkere Mitarbeiterbindung. Weitere Untersuchungen belegen außerdem klar, dass Unternehmen mit mehr Frauen im Vorstand wirtschaftlich erfolgreicher sind [2].
 
Es lohnt sich also, in Gender Balance zu investieren – sowohl bei Young Professionals als auch bei der Unternehmensführung. Dafür stehen Unternehmen heute zahlreiche Instrumente zur Verfügung. Mentoring, die persönliche und berufliche Unterstützung von jungen Mitarbeiterinnen durch erfahrene Führungskräfte, hat sich in diesem Zusammenhang als besonders erfolgreich erwiesen. „Bei der PageGroup haben wir in allen Ländern eine Vielzahl von Angeboten zur Förderung der Gender Balance“, sagt Esther Roman. „In Deutschland ist das unter dem Titel [email protected] laufende Mentoring-Programm eines der wichtigsten.“ Ziel ist es, Frauen mit Führungspotenzial in ihrer Karriereplanung und bei der Vereinbarung von Beruf und Familie zu unterstützen. „Die Rückmeldungen von Mentees und Mentoren sind durchweg positiv“, freut sich Roman.
 
Das wundert nicht, sind doch die positiven Effekte von Mentoring durch Zahlen belegt: 75 Prozent der Führungskräfte bestätigen, dass Mentoring eine Schlüsselrolle für ihre Karriere gespielt hat [3]. Und 77 Prozent der Unternehmen berichten von positiven Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung [4]. Wie wichtig darüber hinaus auch Business-Netzwerke für das berufliche Fortkommen sind, weiß die HR-Expertin. „Women‘s Nights“ heißen die Netzwerktreffen, die die PageGroup in verschiedenen deutschen Großstädten ausrichtet. Hier haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern. Zudem bietet die Veranstaltung den Frauen die Möglichkeit, sich untereinander zu den Herausforderungen von Beruf und Familie auszutauschen. 
 
Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH 
Michael Page ist eine Marke der PageGroup. Das britische Mutterunternehmen Michael Page International plc. wurde 1976 in London gegründet und agiert als börsennotierte Aktiengesellschaft seit 2001. Die PageGroup ist in 35 Ländern mit 154 Büros vertreten. Kernkompetenz des Unternehmens ist die Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften. Der Hauptsitz in Deutschland ist Düsseldorf. In Deutschland ist die PageGroup mit den drei Marken Michael Page, Page Personnel und Page Executive vertreten.
 
 
[1] PageGroup Diversity Management Survey 2014
[3] The Center for Creative Leadership
[4] Association for Talent Development