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Künstliche Intelligenz, Automatisierung, Datenanalyse und neue digitale Tools verändern Aufgaben und Anforderungen in vielen Unternehmen. Damit wächst auch die Bedeutung digitaler Kompetenzen.
Für Unternehmen reicht es deshalb nicht aus, neue Mitarbeiter mit den benötigten Fähigkeiten zu finden. Ebenso wichtig ist es, bestehende Mitarbeiter gezielt weiterzuentwickeln und neue Kollegen von Beginn an auf die digitalen Anforderungen ihrer Position vorzubereiten.
Der Bedarf ist groß: Laut Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum sehen 63 % der befragten Arbeitgeber Kompetenzlücken als wesentliches Hindernis für die Transformation ihres Unternehmens. Gleichzeitig planen 85 % der Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter bis 2030 gezielt weiterzubilden.
Auch für Arbeitnehmer ist Weiterbildung wichtig. Die Talent Trends-Studie 2026 von Michael Page zeigt: 49 % der Beschäftigten in Deutschland möchten neue Fähigkeiten erwerben und 44 % streben Fortbildungen oder zusätzliche Qualifikationen an.
Die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter ist ein wichtiger Bestandteil einer langfristigen Personalstrategie. Mitarbeiter, die Ihr Unternehmen bereits kennen, verfügen über wertvolles Wissen über interne Prozesse, Kunden und Strukturen. Wenn Sie dieses Wissen mit neuen digitalen und technologischen Fähigkeiten verbinden, können Sie vorhandene Kompetenzen gezielt weiterentwickeln.
Weiterbildung beginnt nicht erst nach mehreren Jahren im Unternehmen. Bereits das Onboarding bietet die Möglichkeit, neue Mitarbeiter mit den für ihre Position relevanten digitalen Tools, Prozessen und Arbeitsweisen vertraut zu machen.
Wichtig ist dabei, Trainings nicht für alle Mitarbeiter identisch aufzubauen. Welche digitalen Kompetenzen benötigt werden, hängt von der jeweiligen Position, dem vorhandenen Wissen und den eingesetzten Technologien ab.
Einzelne Schulungen reichen häufig nicht aus, um digitale Kompetenzen langfristig aufzubauen. Unternehmen sollten Weiterbildung deshalb systematisch planen und an den tatsächlichen Anforderungen ihrer Mitarbeiter und Geschäftsbereiche ausrichten.
Welche Fähigkeiten relevant sind, hängt stark von Position und Fachbereich ab. Gleichzeitig zeichnen sich einige übergreifende Entwicklungen ab. Der Future of Jobs Report 2025 nennt KI und Big Data sowie Netzwerke und Cybersecurity als besonders stark wachsende Kompetenzfelder. Auch technologische Kompetenz gewinnt weiter an Bedeutung.
Digitale Fähigkeiten allein reichen jedoch nicht aus. Analytisches Denken, Kreativität, Flexibilität, Lernbereitschaft, Führung und Zusammenarbeit bleiben ebenfalls wichtige Kompetenzen. Unternehmen sollten ihre Weiterbildungsstrategie deshalb nicht ausschließlich auf einzelne Technologien ausrichten, sondern technische und persönliche Fähigkeiten gemeinsam betrachten.
Digitale Transformation verändert nicht nur Technologien, sondern auch Aufgaben und Kompetenzprofile. Unternehmen sollten deshalb regelmäßig prüfen, welche Fähigkeiten bereits vorhanden sind, welche zukünftig benötigt werden und welche davon intern entwickelt werden können.
Eine langfristige Weiterbildungsstrategie kann dabei helfen, Kompetenzlücken gezielt zu schließen und Mitarbeiter auf neue Aufgaben vorzubereiten. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Talent Trends-Studie, dass viele Beschäftigte selbst großes Interesse daran haben, neue Fähigkeiten und Qualifikationen zu erwerben.
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Übersicht in die Gehälter verschiedener Branchen und Funktionsbereiche.
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