Die Bedeutung von horizontalem und vertikalem Wachstum: Wie Sie talentierte Fachkräfte gewinnen und halten

Lange Zeit galt Erfolg im Berufsleben vor allem als Weg nach oben. Doch vertikales Wachstum ist heute nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.
Seitliche Schritte bringen oft mehr Erfahrung, neue Fähigkeiten und ein breiteres Verständnis für ein Unternehmen. Viele Fachkräfte achten inzwischen gezielt auf Chancen für horizontale Entwicklung.
Wer gute Leute gewinnen und halten möchte, sollte Wachstum in beide Richtungen ermöglichen. Das beginnt damit, zu verstehen, was vertikale und horizontale Entwicklung jeweils ausmacht.
Gefragte Fachkräfte wünschen sich langfristige Perspektiven, neue Aufgaben und Wege, ihre Fähigkeiten auszubauen. Laut der aktuellen Candidate Pulse-Umfrage von Michael Page würden 62 Prozent der Bewerber weltweit in eine Position mit mehr Verantwortung wechseln.
Karriereentwicklung bedeutet heute jedoch nicht nur Aufstieg. Seitliche Schritte eröffnen wertvolle Lernmöglichkeiten. 26 Prozent der Befragten gaben an, dass horizontale Entwicklung für sie besonders wichtig ist.
Bewerber achten also nicht nur darauf, wie sie im Unternehmen aufsteigen können. Schauen wir uns an, was vertikale und horizontale Entwicklung genau bedeuten und warum beide wichtig sind.
Vertikales Wachstum beschreibt den Aufstieg in Positionen mit mehr Verantwortung. Ein Beispiel ist der Weg vom Junior Level bis ins Management.
Mit jeder Stufe erweitert sich der Verantwortungsbereich. Mitarbeitende entwickeln Führungskompetenzen, treffen Entscheidungen und übernehmen strategische Aufgaben. Vertikale Entwicklung geht oft mit neuen Titeln und einer höheren Vergütung einher.
Vertikale Entwicklung passt gut zu:
Aufstieg ist nicht die einzige Richtung für berufliche Entwicklung. Viele Talente sehen in horizontalen Wegen einen echten Vorteil.
Interne Mobilität ist für viele Bewerber ein wichtiges Kriterium. Viele sind auch bereit, horizontal in eine ähnliche Rolle in einem anderen Unternehmen zu wechseln.
Horizontales Wachstum bedeutet, neue Aufgaben oder Rollen zu übernehmen, ohne dass Titel oder Gehalt steigen.
Dazu gehören:
Besonders geeignet für dynamische Bereiche wie:
Sollten Fachkräfte eher nach oben oder horizontal wechseln?
Ein vertikaler Weg passt gut zu spezialisierten oder technischen Rollen sowie zu Menschen, die Führungsverantwortung übernehmen möchten.
Vorteile vertikaler Entwicklung:
Horizontale Entwicklung eignet sich für Menschen, die ihr Wissen verbreitern und neue Fähigkeiten aufbauen möchten.
Vorteile horizontaler Entwicklung:
Ja, das Karrieremodell der Career Lattice, also ein Entwicklungsnetz, kombiniert vertikale und horizontale Schritte.
Vertikale Wege bieten Klarheit. Seitliche Schritte schaffen neue Kompetenzen und Kontakte. Unternehmen, die Talente langfristig binden möchten, sollten beides ermöglichen.
Die Ergebnisse der Candidate Pulse-Umfrage zeigen, dass sich viele Fachkräfte eingeengt fühlen. 61 Prozent würden ein Unternehmen verlassen, wenn es zu wenig interne Mobilität gibt.
Ein Lattice-Modell eröffnet mehr Freiheit und Perspektiven. Menschen können sich nach oben, zur Seite oder diagonal entwickeln. Arbeitgeber profitieren von einem lernbereiten, anpassungsfähigen Team.
Ohne ausreichende Entwicklungschancen verlieren Unternehmen wertvolle Fachkräfte.
Worauf Sie achten sollten:
Mitarbeitende bleiben eher, wenn sie klare und zugängliche Karrierewege sehen. Wichtig ist, sowohl horizontale als auch vertikale interne Mobilität zu fördern.
Entwicklungspläne wie PDPs (Employee Development Plans) zeigen den nächsten Schritt, decken Kompetenzlücken auf und machen Fortschritt sichtbar.
Programme für Upskilling und Reskilling halten Fähigkeiten aktuell und beugen Stagnation vor. Sie zeigen außerdem, dass das Unternehmen langfristig in seine Mitarbeitenden investiert.
Talente suchen Rollen, in denen sie lernen und wachsen können. Entscheidend ist, dass die Entwicklungsmöglichkeiten mit der Unternehmensstrategie zusammenpassen.
Eine gute Mischung aus vertikalen Karrierewegen und horizontalen Optionen zieht Menschen an, die Wert auf nachhaltiges Wachstum legen.
HR Teams sollten klar zeigen, wie Aufgaben und Verantwortlichkeiten zum Geschäftserfolg beitragen. Bewerber erkennen so, dass ihre Entwicklung mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmt.
Viele Fachkräfte wollen heute nicht nur aufsteigen. Sie möchten ihre Fähigkeiten erweitern und vielseitiger arbeiten. Sie suchen Rollen, die sowohl vertikale als auch horizontale Entwicklung erlauben.
Unternehmen, die flexible Karrierewege anbieten, gewinnen motivierte und zukunftsorientierte Mitarbeitende.
Statt nur auf die klassische Karriereleiter zu setzen, lohnt es sich, seitliche, diagonale und vertikale Wege zu ermöglichen. Ein Lattice-Ansatz schafft ein Team, das mit dem Unternehmen wächst.
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