"Hansdampf in allen Gassen"; Diese Redewendung bezieht sich auf einen vielseitigen Menschen, der vieles gut kann, nichts aber meisterlich. Es ist definitiv ein Ausdruck, der in Gesprächen mit Kunden und Kandidaten gleichermaßen auftaucht.  

Unsere spezialisierten Berater mit Fokus auf die Digitalisierung beraten Kunden aus allen Branchen dazu, wie sie am effektivsten digitale Fähigkeiten in ihren Organisationen aufbauen und strukturieren können. 

Das digitale Marketing ist eine der am schnellsten wachsenden Branchen in der Geschäftswelt. Für die digitale Fachkraft gibt es innerhalb ihrer Karriere in der Regel einen Scheideweg, an dem sie die Entscheidung treffen muss, sich entweder zu spezialisieren oder zu diversifizieren. Beide Varianten haben ihre Vorteile. 

Adrian Link, Executive Manager für Sales & Marketing bei Michael Page, erklärt: “Diejenigen, die sich für eine Spezialisierung entscheiden, konzentrieren sich auf ein digitales Vertikal wie Search, Content, UX oder Social Media und sind auf dem Weg, ihren gewählten Beruf zu meistern. Die meisten entwickeln sich zu hoch strategischen Marketern innerhalb ihres Fachgebiets und werden von Managern für den Erfahrungsreichtum, den sie ins Unternehmen einbringen, geschätzt.”  

Aber was nützt es, die besten Spezialisten zu haben, wenn es niemanden gibt, der über den Tellerrand schaut?

So ist also der "Hansdampf" zum Meister geworden; Derjenige, der generalisiert, lernbegierig ist und erkennt, dass für Fähigkeiten das 80/20-Prinzip gilt. Wenn wir zum Beispiel 20% eines Sprachvokabulars lernen, können wir 80% der gesamten Sprache kommunizieren und verstehen.  

Dazu meint Adrian Link: “Da Generalisten nicht wie ihre Fachkollegen den endlosen Weg der Spezialisierung verfolgen, bleiben sie neuen und vielfältigen digitalen Praktiken gegenüber offen. Das macht sie zum perfekten Leiter größerer digitaler Teams, um hochkomplexe Marketingstrategien zu entwickeln und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Spezialisten zusammenarbeiten, um innovative Lösungen zu generieren.” 

Wenn es nur eine einzige Person in Ihrem Unternehmen gibt, die sich mit einem Thema auskennt, sind kreative Lösungen schwer zu finden und noch schwieriger zu bewerten sowie darauf aufzubauen. Ein Marketingteam kann bemerkenswerte, einzigartige und leistungsstarke Lösungen entwickeln, wenn sich Fachkräfte im Team befinden, deren Fähigkeiten sich mit denen anderer überschneiden. 

Dieser wachsende Trend im digitalen Markt hat perfekte Bedingungen geschaffen, um den Aufstieg des Generalisten zu erleben. Doch mit Macht kommt auch große Verantwortung. Diese digitalen Führungskräfte sind für mehr als ihre eigenen Defizite verantwortlich und müssen ihre Rolle innerhalb des Unternehmens regelmäßig rechtfertigen. Dies ist der Punkt, an dem sich diejenigen mit exzellenten Kommunikations- und Stakeholder-Fähigkeiten vom Rest abheben und ihre Karriere zu neuen Höhen führen. 

Indeed.com hat eine Statistik über die "20 häufigsten Jobtitel" veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die beiden am häufigsten ausgeschriebenen Jobtitel der Digital Marketing Manager und Marketing Manager seien, die über ein breites Spektrum an Erfahrung verfügen, wie etwa in Social Media, SEO, PPC, Analytics, Digital Marketing und Content Marketing verfügen. Diese Stellenbeschreibungen deuten auf Fachkräfte hin, die eine Generalisten-Karriere verfolgen.  

Dazu gibt Adrian jedoch zu bedenken, dass solche generische Stellenbezeichnungen meistens dann Sinn machen, wenn es tatsächlich um übergeordnete Führungsrollen geht wie die, welche durch die C-Suite repräsentiert werden. “Titel wie Digital Marketing Manager oder Marketing Manager sind oft Oberbegriffe, unter denen eine Vielzahl von Stellenprofilen subsumiert werden, die letztlich eher zu Spezialisten passen. Mit einer möglichst generisch formulierten Stellenanzeige versuchen Unternehmen, das Bewerberaufkommen zu erweitern. Schaut man dann genauer in die Beschreibung, fällt auf, dass häufig sehr spezifische Kenntnisse verlangt werden. Zum Beispiel hat unser Team für einen in Frankfurt ansässigen Anbieter von bargeldlosen Zahlungslösungen einen Digital Marketing Manager gesucht, dessen Aufgabenbereich sich zu 98% auf E-Commerce bezog. Die Vakanz hätte also ebenso als E-Commerce-Manager inseriert werden können.” Ob tatsächlich ein Generalist gesucht wird, der eine große Bandbreite an Kompetenzen aufweist, oder doch eher ein Spezialist, hänge insofern nicht nur vom Titel ab, sondern davon, mit welchem Inhalt das jeweilige Unternehmen die von ihm ausgeschriebene Stelle füllt. 

Michael Page Digital hat die hohe Nachfrage nach digitalen Generalisten aus erster Hand erlebt und mit vielen Kunden zusammengearbeitet, um digitale Manager zu vermitteln. Wir sehen aber auch, dass der Bedarf nach spezialisierten Content-Strategen, Paid-Search-Spezialisten und UX-Designern weiter anhält. 

Egal ob Generalist oder Spezialist – am Anfang jeder Rekrutierung analysieren wir gemeinsam mit Ihnen Ihren genauen Bedarf und Ihre Anforderungen, um dann treffsicher die richtigen Spezialisten für Sie zu finden. 

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