In welchem Bereich warst Du als Profisportler tätig?

Schon als Jugendlicher habe ich Basketball in der Jugendmannschaft von Bayer Leverkusen gespielt. Mein Team und ich sind damals Deutscher A-Jugend Meister geworden. Nach der Schulzeit konnte ich Dank eines Stipendiums nach Kalifornien aufs College gehen und habe dort weiter Basketball gespielt. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich dann Profispieler geworden und habe in der 1. und 2. Bundesliga gespielt. Mein größter sportlicher Erfolg war die Vizemeisterschaft mit Köln und ein 16-sekündiger Einsatz in der Europaliga gegen Paris.

Wie hat sich Deine Karriere verändert, seitdem Du bei der Michael Page bist?

Letztendlich habe ich meine Basketballshorts gegen eine Anzughose getauscht – die aber genauso bequem ist! Die Karriere hat sich insofern verändert, dass jetzt nicht mehr das Ballgefühl, die Schnelligkeit und die Treffsicherheit im Vordergrund stehen, sondern Empathie, Kommunikationsstärke und Geschäftssinn. Disziplin, Fleiß, Wille, Biss und Durchsetzungsvermögen sind genauso relevant wie im Sport. Talente gibt es viele, aber die Kombination der Eigenschaften macht auch bei der Michael Page den Unterschied aus.

Was hat Dich an einer Karriere in einer Personalberatung gereizt?

Der Job bei der Michael Page ist vergleichbar mit einer Saison im Sport. Man versucht möglichst viele Erfolge einzufahren, früher waren das die gewonnenen Spiele. Genauso gibt es aber auch Zeiten, in denen man Misserfolge hat, also Spiele verliert und dann an der Technik oder Kondition feilen muss. Die emotionale Achterbahnfahrt, also das „Gewinnen“ und „Verlieren“, bringt Spaß und macht den Job abwechslungsreich und niemals langweilig.

Was war die größte Umstellung bzw. was fiel Dir besonders leicht nach Deinem Wechsel in die Personalberatung?

Als Personalberater ist man nicht nur der Spieler auf dem Platz, sondern gleichzeitg auch Trainer, Manager und Präsident. Die administrativen Aufgaben, also das strukturierte Arbeiten und Nachhalten, waren für mich die größten Herausforderungen. Das Teamgefüge, die Kollegen, der Umgang, der Spaß und das Feiern von Erfolgen ist sehr ähnlich zum Sport und macht die Michael Page auch als Arbeitgeber sehr attraktiv.

Was würdest Du anderen Personen mit einem sportlichen Hintergrund raten, die über einen Wechsel zur Michael Page nachdenken?

Die Anzughose kann genauso komfortabel sein wie die Sporthose, nur endet die Karriere bei der Michael Page nicht in der Lebensmitte, sondern geht dann erst richtig los!